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Aktuelles

Datum:
23.09.2016 – 14:34

Einrichtung:
Seniorenbüro Nordwest

Autor:
Martin Gey

Permalink

„Die Superhelden der Republik“ – Pflegenden Angehörigen Gehör verschaffen!

Margot Unbescheid zu Gast in der Bibliothek Gohlis (Foto: Martin Gey)

Frankfurter Autorin Margot Unbescheid am Weltalzheimertag zu Gast in Leipzig

Einen leidenschaftlichen Appell an pflegende Angehörige, sich Beratung und Unterstützung in ihrem Pflegealltag sowie bei der Betreuung ihres an Demenz erkrankten Angehörigen zu holen, formulierte die Autorin Margot Unbescheid bei ihrem Vortrag am 21. September in der Bibliothek Leipzig-Gohlis „Erich Loest“. Anlässlich des Weltalzheimertages hatte der Stadtverband sowie das Seniorenbüro Nordwest zu einer Abendveranstaltung eingeladen.

Margot Unbescheid schilderte aus persönlichem Erleben den Umgang mit einem Demenzerkrankten im unmittelbaren familiären Umfeld. Seit über 15 Jahren unterstützt sie ihre Mutter dabei, den erkrankten Vater zu pflegen und ist als Vortragsreisende in der Bundesrepublik unterwegs, um pflegenden Angehörigen Anregungen dafür zu geben, diese Aufgabe zu meistern, die manche an den Rand der Selbstaufgabe führe.

„Es ist entscheidend, dass die Angehörigen über ihre Wut, ihre Sorgen und die Schwere der Lebenssituation sprechen können. Ihnen, den Superhelden der Republik, gilt es Gehör zu verschaffen, um ihnen auch ihre Ängste zu nehmen“, so Margot Unbescheid, die auch 2. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft in Frankfurt/Main ist, mit Blick auf die Zahl der Betroffenen. Zwei Drittel von ihnen werden nach aktuellen Erhebungen zu Hause von Familienangehörigen betreut. Anlaufstellen können die Alzheimer Gesellschaften, Selbsthilfegruppen, Seniorenbüros und andere Beratungsstellen sowie Tagespflegen, Pflegedienste, Sozialstationen und auch stationäre Einrichtungen sein.

In Deutschland sind derzeit rund 1,6 Millionen Menschen erkrankt. „Zählt man die Angehörigen mit, so sprechen wir von sechs bis sieben Millionen Deutschen, die mit einer Demenzerkrankung direkt zu tun haben. Da habe ich die professionellen Pflegefachkräfte, Helfer und Mitarbeiter in Beratungsstellen noch nicht mitgezählt“, so Unbescheid. Für das Jahr 2040 rechnen Experten mit zwei bis drei Millionen erkrankten Menschen deutschlandweit.

Datum:
23.09.2016 – 09:02

Einrichtung:
Seniorenbüro Süd

Autor:
Martin Gey

Permalink

„Zeitzeugen des Leipziger Südens“: Senioren erzählen über ihre Erinnerungen an das Leben in ihrem Stadtteil

Ausstellungsmotiv Eva Krieße (Foto: Andrea Beres)

Seniorenbüro Süd präsentiert Fotoausstellung in der Bibliothek Südvorstadt

„Mit ‚Zeitzeugen des Leipziger Südens‘ möchten wir zeigen, dass auch die älteren Menschen ihren Teil zur bunten Geschichte des heute als jung und modern geltenden Leipziger Südens beitragen.“ So beschreibt Andrea Beres, Leiterin des Seniorenbüros Süd der Volkssolidarität, das Anliegen der Fotoausstellung, die derzeit entsteht und vom 4. Oktober bis 30. Dezember in der Bibliothek Südvorstadt, Steinstraße 42, gastiert. „Die Ausstellung gewährt einen einfühlsamen Blick in die Vergangenheit und lädt zu einer gemeinsamen Zeitreise ein.“ Interessierte sind von Seniorenbüro und Bibliothek herzlich zur Vernissage am Dienstag, dem 4. Oktober von 18:00 bis 19:00 Uhr eingeladen.

Ich komme am Leipziger Süden einfach nicht vorbei. Obwohl ich keine Connewitzerin bin, gehört dieser Stadtteil schon immer zu meinem Leben.“ berichtet Frau Eva Krieße, 90-jährige Besucherin des Seniorenbüro Süd. „Ich habe meinen Mann nach dem Krieg im jetzigen Autohaus Mühl kennengelernt. Er begann als neuer Mitarbeiter in der Werkstatt und ich nahm im Büro seine Personalpapiere entgegen. Als er das Büro verließ war mir klar: Der oder keiner!“

Diese und viele andere Geschichten begegnen den Mitarbeitern des Seniorenbüros Süd regelmäßig. Daraus entstand die Idee, den Erinnerungen der Menschen ein Gesicht zu geben. Im Rahmen einer Fotoausstellung präsentiert Leiterin Andrea Beres ausdrucksstarke Portraits älterer Menschen. Inhalt der Ausstellung sind neben den Fotos auch persönliche Geschichten und Anekdoten, die die Menschen mit dem Leipziger Süden verbinden.

Eckdaten zur Ausstellung „Zeitzeugen des Leipziger Südens“

Zeitraum: 04. Oktober bis 30. Dezember 2016
Ort: Bibliothek Südvorstadt (Steinstraße 42)
Öffnungszeiten:
Montag & Dienstag: 10:00-19:00 Uhr
Mittwoch: 15:00-19:00 Uhr
Donnerstag & Freitag: 10:00-19:00 Uhr

Datum:
14.09.2016 – 09:10

Einrichtung:
Tagespflege für Senioren

Autor:
Martin Gey

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„So etwas gibt es nicht noch einmal!“

Hilda Pertzsch mit Manuela Focke und Andreas Rienäcker im Außenbereich des Sozialzentrums  (Foto: Martin Gey)

Hilda Pertzsch ist jeden Tag Gast in der Tagespflege und fühlt sich sehr wohl

„Ich hatte immer in meinem Leben Menschen um mich herum. Darauf möchte ich nicht verzichten. Hier fühlt man sich wie in einer Familie!“ Hilda Pertzsch ist glücklich, dass ihr Sohn auf die Tagespflege für Senioren im Sozialzentrum „An den Gärten“ des Stadtverbandes aufmerksam wurde. „Er wohnt in Neubrandenburg. Da ist er froh, dass ich Hilfe und Unterstützung von der Volkssolidarität bekomme“, sagt die 85-Jährige, die bereits in einer Betreuten Wohnanlage gewohnt hat. Zuerst war die Plagwitzerin drei Tage Gast in der im letzten Jahr eröffneten Tagespflege, inzwischen kommt sie montags bis freitags. Für sie ist es wichtig nicht allein, sondern in Gemeinschaft zu sein, zusammen Mittag zu essen, sich gemeinsam an früher zu erinnern und mit Manuela Focke und Andreas Rienäcker feste Ansprechpartner mit einem offenen Ohr für ihre Sorgen zu haben. „So etwas gibt es nicht noch einmal“, ist Hilda Pertzsch dankbar.

Tagespflege öffnet ihre Türen

Am Samstag, dem 24. September lädt die Tagespflege in der Demmeringstraße 127 zu einem Tag der offenen Tür. Von 10 bis 13 Uhr können Interessierte die Räumlichkeiten besichtigen und sich über Pflege und Betreuung in der Einrichtung informieren. „Wir sind für Besucher mit und ohne Pflegestufe da und bieten pflegenden Angehörigen eine willkommene Entlastung bei der Pflege zu Hause“, beschreibt die stellvertretende Pflegedienstleiterin Manuela Focke das Angebot. „Zu den Höhepunkten gehören die Besuche in der benachbarten Kindertagesstätte ‚Prisma‘“, erzählt Hilda Pertzsch mit einem freudigen Strahlen. Zum Tagesprogramm gehören außerdem Gedächtnistraining, Bewegungsübungen und Spiele. Natürlich kommt auch die entspannende Mittagspause in dem gemütlichen Ruheraum nicht zu kurz.

Die Tagespflege ist montags bis freitags von 8:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. Übrigens: Damit die Gäste unkompliziert zu der Einrichtung kommen, organsiert die Volkssolidarität den Transport von der eigenen Wohnung zu der Tagespflege in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner. Informationen zur Tagespflege finden Sie hier.

Datum:
30.08.2016 – 09:14

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

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Aktuelle Stellenausschreibungen: Unser Team sucht Verstärkung!

TEAM (Copyright (c) DOC RABE Media - Fotolia

Der Stadtverband der Volkssolidarität Leipzig e. V. ist ein moderner und leistungsstarker Sozial- und Wohlfahrtsverband mit einem breiten Leistungsspektrum, engagierten Mitarbeitern und vielseitigen Aufgaben.

Neben der Sicherheit eines großen Wohlfahrtsverbandes bieten wir interessante Tätigkeiten mit leistungsgerechter Vergütung nach eigener Arbeitsvertragsrichtlinie sowie verschiedene Möglichkeiten sich beruflich weiter zu entwickeln, im Team neue Lösungen zu finden und erfolgreich neue Wege zu gehen.

Wir suchen Sie als Verstärkung!

pädagogischer Fachbereich
Stellenausschreibung Erzieher
Ausschreibung Kindertagespflege

Bereich Hauswirtschaft
Stellenausschreibung Hauswirtschafter

Bereich Küche/Service
Stellenausschreibung Küchenhilfe/Servicekraft

Informationen zur Volkssolidarität Leipzig als Arbeitgeber finden Sie hier: Wir als Arbeitgeber

Schwerbehinderte und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

Wichtiger Hinweis für Interessentinnen und Interessenten an einer berufsbegleitenden Ausbildung zur/zum staatl. anerkannten Erzieher/in: Für das Ausbildungsjahr mit Beginn September 2016 sind keine freie Stellen mehr verfügbar. Den Bewerbungszeitraum für eine Teilzeitstelle als Erzieher(in) in Ausbildung im Rahmen der berufsbegleitenden Ausbildung zur/zum staatl. anerkannten Erzieher/in (Ausbildungsbeginn: 01.09.2017) werden wir rechtzeitig an dieser Stelle bekannt geben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Datum:
30.08.2016 – 08:31

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

Permalink

Druckfrisches Mitgliedermagazin mit Neuigkeiten aus dem Stadtverband

In unserem quartalsweise erscheinenden Informationsblatt für Mitglieder und Freunde der Volkssolidarität berichten wir über aktuelle Projekte des Stadtverbandes, unser Mitgliederleben sowie von Aktivitäten in unseren Einrichtungen. Außerdem greifen wir sozialpolitische Themen auf.

Jetzt ist die neue Ausgabe 3/2016 erschienen. In dieser Ausgabe finden Sie unter anderem diese Beiträge:

  • Generationenpreis für die Begegnungsstätte Volksgartenstraße (Titelseite)
  • Seniorenbüro Nordwest: "Hier sollen die Senioren selbst aktiv werden!" (Seite 3)
  • Fotoausstellung "Zeitzeugen des Leipziger Südens" (Seite 5)
  • Der Stadtverband lädt zum Reisen (Seite 8)
  • Kindertageseinrichtung "Max und Moritz" feierte Doppeljubiläum (Seite 11)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen der Ausgabe.

Die Ausgabe finden Sie hier

Datum:
01.08.2016 – 13:47

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

Permalink

Volkssolidarität unterstützt pflegende Angehörige mit neuem Pflegekurs

Schulungsangebot "Fit für die Pflege" (Copyright © DOC RABE Media/Fotolia.com)

Am Donnerstag, dem 22. September fällt der Startschuss für den neuen Pflegekurs „Fit für die Pflege“ in Kooperation mit der AOK plus. Das erste von insgesamt zehn Treffen beginnt um 14 Uhr in der Seniorenbegegnungsstätte „In den Schönefelder Hochhäusern“, Volksgartenstraße 28. Das Angebot ist eine praxisnahe Unterstützung für pflegende Angehörige auf dem Weg durch den „Pflege-Dschungel“. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Kurseinheiten finden immer donnerstags von 14 bis 16 Uhr statt.

Interessierte melden sich bis spätestens 31. August verbindlich in der Geschäftsstelle der Volkssolidarität an. Ansprechpartnerin ist die Pflege- und Sozialberaterin Frau Heidi Wittenbecher (Telefon: 0341 35055-109, E-Mail: h.wittenbecher@volkssolidaritaet-leipzig.de).

Die Kurse „Fit für die Pflege“ richten sich an Angehörige von zu Pflegenden, die sich umfassend über die aktuellsten gesetzlichen Rahmenbedingungen und spezifische Fragestellungen rund um die Pflege informieren möchten. Ein Themenschwerpunkt wird das Pflegestärkungsgesetz sein, welches Verbesserungen bei der Pflege zu Hause, bei der Tagespflege und in Heimen enthält. In den Einheiten geht es außerdem um den Umgang mit Demenz im Pflegealltag, Pflege bei Inkontinenz sowie dem Umgang mit Abschied und Trauer. Außerdem werden verschiedene Entlastungsangebote und Pflegehilfsmittel, wie der Hausnotruf, vorgestellt und Tipps zur häuslichen Pflege gegeben. Neben den fachlichen Informationen kommt dem Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern über die jeweilige häusliche Pflegesituation eine hohe Bedeutung zu.

Datum:
01.08.2016 – 13:35

Einrichtung:
Seniorenbüro Alt-West

Autor:
Martin Gey

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Spielfreude wird groß geschrieben

"Die Spielfreudigen" haben ihre nächste Premiere fest im Blick (Foto: Rolf Arnold)

Kooperations-Seniorenspielclub „Die Spielfreudigen“ von Volkssolidarität Leipzig und Schauspiel Leipzig startet in neue Spielzeit

Schauspiel Leipzig und Volkssolidarität Leipzig laden jung gebliebene Seniorinnen und Senioren ein, bei dem Theaterprojekt „Die Spielfreudigen“ mitzuwirken. Der Seniorenspielclub brachte im Juni das selbst entwickelte Stück „Koffer voller Sehnsucht“ auf die Bühne des Schauspiel. Jetzt geht er in seine neue Spielzeit und sucht neue Mitstreiter, die aktiv werden sowie Körper und Geist fit halten möchten. Gemeinsames neu auszuprobieren, zu tanzen, zu singen und neue Bekanntschaften zu knüpfen sind weitere gemeinsame Anliegen der Kooperationspartner.

Am Donnerstag, dem 25. August treffen sich die „Spielfreudigen“ von 9 bis 12 Uhr im Seniorenbüro Alt-West, Saalfelder Straße 12, zum ersten Mal in der neuen Spielzeit. In den wöchentlichen Proben erarbeitet die Gruppe mit Spaß und Lust am darstellenden Spiel einen Theaterabend anhand einer Textvorlage. Die Teilnahme an dem Theaterprojekt kostet einen Euro pro Probentermin.

Die künstlerische Leitung übernimmt Jennifer Gaden, Theaterpädagogin am Schauspiel. Sie nimmt Anmeldungen ab dem 15. August entgegen (Telefon: 0341 1268495, E-Mail: jennifer.gaden@schauspiel-leipzig.de).

Näheres zu dem Kooperationsprojekt gibt es auf der Website der Theaterpädagogik des Schauspiel Leipzig

Datum:
06.06.2016 – 14:42

Einrichtung:
Begegnungsstätte Volksgartenstraße

Autor:
Martin Gey

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Sonderpreis „Miteinander der Generationen“ für Begegnungsstätte Schönefeld

Preisübergabe an Maxi Kanzler (2.v.r) und Steffi Sternal (4.v.r.) mit Bürgermeister Fabian (r.), Foto: Mahmoud Dabdoub

Da ist die Freude groß: Bei der Verleihung des 8. Familienfreundlichkeitspreises der Stadt Leipzig wurde das Projekt „Jung und Alt zusammen aktiv“ der Seniorenbegegnungsstätte „In den Schönefelder Hochhäusern“ mit dem Sonderpreis „Miteinander der Generationen“ ausgezeichnet. Das Projekt wird seit April letzten Jahres in Kooperation mit der Förderschule für Erziehungshilfe in Grünau umgesetzt.

Einrichtungsleiterin Maxi Kanzler nahm am 4. Juni gemeinsam mit Förderschullehrerin Steffi Sternal den mit 1.000 Euro dotierten Preis aus den Händen von Sozialbürgermeister Thomas Fabian in der Glaskuppel der Leipziger Volkszeitung vor rund 200 Gästen entgegen. „Der Ideenreichtum für ein familienfreundliches Engagement ist in Leipzig offenbar unerschöpflich. Auch bei dieser achten Ausschreibung gab es zahlreiche neue und vielfältige Vorschläge“, freute sich Fabian. Insgesamt waren bei der Stadt 152 Vorschläge eingegangen von denen nun insgesamt sechs prämiert wurden. Den ersten Platz gewann der Verein Mühlstraße 14. Sponsoren der Preisgelder waren die Leipziger Gruppe und die Leipziger Messe.

Bei dem Projekt „Jung und Alt zusammen aktiv“ treffen sich die Grundschüler der Förderschule regelmäßig mit den Seniorinnen und Senioren der Seniorenbegegnungsstätte zu gemeinsamen Aktivitäten. Auf dem Programm stehen unter anderem einstudierte Programme der Schüler für die Einrichtungsbesucher, gemeinsames Basteln und Gesellschaftsspiele. „Die Schüler genießen den Austausch mit den Senioren. Durch die generationenübergreifenden Aktivitäten entsteht ein gemeinschaftliches Lernen voneinander“ berichtet Maxi Kanzler. Dies helfe, gegenseitige Hemmungen und Vorurteile abzubauen. „Mit dem Preisgeld können wir einen gemeinsamen Ausflug möglich machen und Materialien für unsere Treffen einkaufen, damit das Projekt weitergehen kann.“

Datum:
24.05.2016 – 15:02

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

Permalink

„Die Spielfreudigen“ sitzen auf gepackten Koffern

"Die Spielfreudigen" haben ihre nächste Premiere fest im Blick (Foto: Rolf Arnold)

Premiere von „Koffer voller Sehnsucht“ des Seniorenspielclubs am 10. Juni auf der Baustelle des Schauspiel Leipzig

„Es geht um den Wunsch, im Alter noch etwas zu erleben, und um eine Gruppe Reisewütiger, die gemeinsam einen Spontanurlaub plant, ohne sich untereinander zu kennen.“ – So fasst Jennifer Gaden, Theaterpädagogin am Schauspiel Leipzig, den Inhalt des Theaterstücks „Koffer voller Sehnsucht“ zusammen, welches der 14-köpfige Seniorenspielclub „Die Spielfreudigen“ zum Abschluss der laufenden Spielzeit auf die Bühne bringt. Der Seniorenspielclub ist ein Kooperationsprojekt des Stadtverbandes mit dem Schauspiel Leipzig.

Am Freitag, dem 10. Juni ist Premiere, am Folgetag (11. Juni) gibt es „Koffer voller Sehnsucht“ ein zweites Mal zu sehen. Ort des Geschehens ist jeweils ab 19:00 Uhr die Baustelle des Schauspiel Leipzig in der Bosestraße. Karten gib es beim Besucherservice unter 0341-1268168 oder besucherservice@schauspiel-leipzig.de

„Wir haben uns gegenseitig von unseren Reiseerfahrungen berichtet und daraus unser ganz eigenes Stück gemacht“, berichtet Jennifer Gaden. Hinter der Gruppe liegen gemeinsame Wochen des intensiven Probens im Seniorenbüro Alt-West. Hier trifft sich der Spielclub regelmäßig donnerstags um 9:00 Uhr zum gemeinsamen Theaterspiel. Anliegen ist, kreative und aktivierende Angebote für Senioren zu entwickeln. Bei diesem Projekt gehen sie einem gemeinsamen Interesse nach, probieren sich aus und haben einfach Spaß am darstellenden Spiel und am kreativen Miteinander.

Beitrag über das Kooperationsprojekt mit dem Schauspiel Leipzig von Info TV Leipzig vom 9. Juni 2016:

Datum:
23.05.2016 – 13:41

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

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Internationaler Tag der Pflege: „Die Leute machen einen tollen Job!“

Diskutierten Herausforderungen in der Pflege: P.-F. Loose, J. Frieß, Moderator D. Tran, D. Neukirch und M. Junge (v.l., Foto: Uwe SChürmann)
In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung hatte der Stadtverband in das Studio 3 geladen (Foto: Uwe Schürmann).

Die Pflegenden leisten jeden Tag eine Arbeit von hoher gesellschaftlicher Bedeutung. Diese Einschätzung teilten alle Teilnehmer der öffentlichen Podiumsdiskussion „Pflege heute und morgen“, die der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig anlässlich des Internationalen Tages der Pflege gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 12. Mai initiiert und veranstaltet hat. Bei dem Thema Reform der Pflegeausbildung gab es hingegen unterschiedliche Standpunkte.

„Die Leute in der Pflege machen einen tollen Job. Hierfür gilt es, einen Dank an alle Fach- und Hilfskräfte zu richten“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der Volkssolidarität Sachsen Jens Frieß. „Und auf den Einzelnen bezogen geben die Pflegenden im hohen Maß Rückhalt und sind wichtige Stützen“, ergänzte Dagmar Neukirch, die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Der Vorsitzende des Sächsischen Pflegerates, Michael Junge, verwies auf die hohe Anerkennung, die die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in der Gesellschaft genieße. Er beklagte den Pflegepersonalabbau in den Krankenhäusern in der jüngsten Vergangenheit und sprach sich für Pflegekammern als Interessenvertretungen der Berufsgruppe aus.

Die vorgesehene Zusammenlegung der Ausbildung von Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege begrüßte Michael Junge ausdrücklich. Die sogenannte generalistische Pflegeausbildung sei ein wichtiger Beitrag dafür, die Pflegeberufe attraktiver zu machen und gleichzeitig orientiert an den konkreten, sich verändernden Bedarfen der Branche auszubilden. Demgegenüber kritisierte Jens Frieß: „Hauptproblem des Vorhabens ist, dass die Aufgabenfelder der Altenpflege zurückgedrängt und die Nachwuchsgewinnung in diesem Bereich zusätzlich erschwert wird.“

Mit Blick auf die Finanzierung des Pflegesystems verwies der Landesgeschäftsführer der BARMER GEK, Paul-Friedrich Loose auf die Finanzreserven, welche die Pflegekassen in der Vergangenheit gebildet hätten. Bei allen Stärken des Pflegesystems müsse jedoch daran erinnert werden: „Der größte Pflegedienst in Deutschland ist die Familie!“ Der Wunsch, so lange wie möglich im eigenen Wohnumfeld zu bleiben, sei klar erkennbar.

Beitrag über die Veranstaltung von Info TV Leipzig vom 13. Mai 2016:

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