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Aktuelles

Datum:
18.06.2019 – 15:23

Einrichtung:
Tagespflege für Senioren

Autor:
Martin Gey

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Projektstart: Spielen mit der Spielkonsole bringt Spaß und fördert die Gesundheit

Die Gäste der Tagespflege der Volkssolidarität nutzen die MemoreBox (Foto: RetroBrain R&D)

Die Volkssolidarität Leipzig ist mit ihrer Tagespflege für Senioren Partner von bundesweitem BARMER-Präventionsprojekt

Unsere Tagespflege im Sozialzentrum „An den Gärten“ ist seit Kurzem Teil eines bundesweiten Präventionsprojektes der BARMER. Im Freistaat Sachsen werden sich voraussichtlich sieben Einrichtungen beteiligen. Inhalt des Projektes ist der Einsatz von digitalen Spielen als Gesundheitstraining für Seniorinnen und Senioren in teilstationären und stationären Pflegeeinrichtungen. Die therapeutischen Videospiele werden über Körperbewegungen, die von einer Spezialkamera aufgenommen werden, gesteuert und können stehend oder im (Roll-) Stuhl gespielt werden.

Anliegen der BARMER und der Volkssolidarität ist es, die gesundheitsförderlichen Ressourcen Älterer zu stärken, indem durch das digitale Spielen die kognitiven und physischen Fähigkeiten unterstützt werden. „Wir sind gespannt, auf die praktische Umsetzung des Projektes und auf die Resonanz bei unseren Tagesgästen“, blickt Manuela Focke von der Pflegedienstleistung der Tagespflege voraus. „Beim ersten Ausprobieren stieß die Spielkonsole „MemoreBox“ auf großes Interesse und Neugier bei den Senioren.“

Hamburger und Berliner Seniorinnen und Senioren haben die „MemoreBox“ des StartUp RetroBrain bereits in einem Pilotprojekt getestet und erste wissenschaftliche Ergebnisse stimmen positiv: Die Stand- und Gangsicherheit der Teilnehmenden wurde gestärkt, Motorik- und Koordinationsfähigkeiten sowie Ausdauer verbesserten sich und durch die gemeinsamen Aktivitäten konnten die sozialen Bindungen gestärkt werden.

Nach dem Modellprojekt startet nun bundesweit die zweite Untersuchungsphase, unter anderem auch unter Beteiligung der Tagespflege der Volkssolidarität in Leipzig. Wissenschaftlich begleitet wird das bundesweite Präventionsprojekt von der Humboldt Universität zu Berlin, der Alice Salomon Hochschule Berlin und der Charité Universitätsmedizin Berlin.

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