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Über Uns

Aktuell

In derzeit 76 Wohn- und Ortsgruppen finden über 5000 Mitglieder Gemeinschaft und Geborgenheit, Nachbarschaftshilfe, soziale und kulturelle Betreuung.

In sechs Begegnungsstätten bieten wir Ihnen neben Bildungs- und Unterhaltungsveranstaltungen, Tanz, Sport, Touristik sowie künstlerischer und kreativer Betätigung auch allgemeine Beratung und einen stationären Mittagstisch an.

In 15 Kindertagesstätten betreuen wir liebevoll und fachgerecht Krippen-, Kindergarten-, Hort- und Integrationskinder.
In einem Kinderheim können Kinder unbesorgt von häuslichen Problemen spielen, lachen und lernen und sich entsprechend ihres Alters entwickeln.

Umfangreiche und qualitätsgerechte soziale Dienstleistungen im Bereich der ambulanten Alten-, Kranken- und Familienpflege, der hauswirtschaftlichen Versorgung, des Mobilen Sozialen Hilfsdienstes, des Mahlzeitendienstes, des Senioren-Besuchsdienstes sowie des 24-Stunden-Hausnotrufs bieten wir als bewährtes Leistungspaket aus einer Hand an.

Betreutes Wohnen nach dem bewährten Prinzip "Soviel Selbständigkeit wie möglich, soviel Betreuung wie nötig" in fünf betreuten Wohnanlagen gewährleistet den Bewohnern ein eigenständiges und selbst bestimmtes Leben.

Unser Altenpflegeheim "Sonnenschein" bietet 100 Heimbewohnern eine fachgerechte und liebevolle Betreuung, darunter sind zehn Pflegeplätze der stationären Kurzzeitpflege vorbehalten.

In unserem Tagestreff für Wohnungslose finden Betroffene Beratung und Betreuung, die Möglichkeit der Körperpflege sowie Frühstücks- und Mittagessenversorgung.

Interessenvertretung

Soziale Verantwortung und Solidarität in einem traditionsreichen, anerkannten, sozial engagierten und modernen Sozial- und Wohlfahrtsverband

Humanistisches und soziales Wirken für diejenigen Menschen, die die Solidarität der Gemeinschaft brauchen und die Hilfe unseres Sozial- und Wohlfahrtsverbandes dringend benötigen, bedeutet für uns gleichzeitig, unsere soziale Verantwortung auch als Interessenvertreter von Senioren, Hilfsbedürftigen, Kindern und Familien wahrzunehmen.

Aktuelles zum Thema Interessenvertretung finden Sie hier auf den Seiten des Bundesverbandes der Volkssolidarität.

Geschichte

Wintersnot

Die Volkssolidarität damals
Vom zarten "Pflänzchen" der Nächstenhilfe zur breiten Volksbewegung

Deutschland 1945. Kriegsende.
Ausgebombte Häuser, Trümmerfelder. Chaos, Not und Elend überall.
Solidarität üben, denjenigen helfen, die das Schicksal am schlimmsten getroffen hat - dieser Gedanke greift mehr und mehr um sich. Allmählich entwickelt sich daraus im Osten Deutschlands eine organisierte Selbsthilfe der Bevölkerung.
Aus den Wurzeln dieser Bewegung – Nächstenliebe und Menschlichkeit – entsteht eine breite Volksbewegung, die Volkssolidarität. Sie wird von allen Parteien und Organisationen getragen. Die katholische und evangelische Kirche, Gewerkschaften, Frauen- und Jugendorganisationen nehmen an der Bewegung der Volkssolidarität ebenso Anteil wie die zugelassenen politischen Parteien.
Die Bewegung der Volkssolidarität formiert sich in allen Ländern der sowjetisch besetzten Zone. In Sachsen entsteht die "Volkssolidarität gegen Wintersnot". Um aber Not und Elend des Volkes wirklich lindern zu können, ist es erforderlich, die Aktionen der einzelnen Länder zu koordinieren und gemeinsam die planmäßige Hilfe für die notleidende Bevölkerung zu organisieren. Deshalb beschließen am 24. Oktober 1945  3.000 Delegierte in Dresden die Gründung der Volkssolidarität.

Solidarität durch das Volk, Solidarität mit dem Volk, Solidarität für das Volk – diese tragenden Gedanken der Gründungsversammlung finden seitdem im Leitmotiv der Volkssolidarität "Miteinander - Füreinander" ihren Ausdruck.

Die Volkssolidarität heute – Durch Tradition und Innovation zum modernen Wohlfahrtsverband
Seit der Neugründung als eingetragener Verein am 05.04.1990 hat sich die Volkssolidarität, Stadtverband Leipzig e.V. zu einem zuverlässigen Partner der sozialen Wohlfahrtspflege in der Stadt Leipzig entwickelt. Sie hat sich neue Tätigkeitsfelder erschlossen, ihr Aufgabenspektrum ständig erweitert.
Vertreter unseres Stadtverbandes treten für die Interessen älterer, hilfebedürftiger, sozial benachteiligter Menschen sowie von Kindern, Jugendlichen und Familien aktiv in zahlreichen Gremien und Arbeitsgruppen, so z.B. im Seniorenbeirat, in der Stadt Leipzig ein.
Eine der bedeutsamsten Errungenschaften der Volkssolidarität ist es jedoch, dass sie als starker Mitgliederverband auch heute Tausende von Menschen sozial und kulturell betreut. Dank der ehrenamtlichen Tätigkeit von mehr als 500 Helfern in Gruppen und Einrichtungen, Mitgliedern von Vorständen und Klubbeiräten finden über 5000 Mitglieder in 76 Orts-, Mitglieder- und Interessengruppen Geborgenheit und soziale Wärme.

Erste Stationen der Entwicklung der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e.V.

  • 05.04.1990 - Die Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e.V. wird als rechtsfähige Vereinigung unter der laufenden Nummer 28 des Vereinsregisters beim Amtsgericht Leipzig registriert.
  • 24.11.1990 - Erste Satzung der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e.V.
  • Dezember 1990 - Der Volkssolidarität, Stadtverband Leipzig e.V. wird durch das Finanzamt die Gemeinnützigkeit zuerkannt.
  • März 1991 - Die Volkssolidarität, Stadtverband Leipzig e.V. wird Mitglied im Paritätischen Landesverband Sachsen e.V.
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